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Wassermelone - warum Sie so gesund ist!

09.09.2019 von Fit Industry

Wassermelone - warum Sie so gesund ist!

Darum solltest du Sie regelmäßig essen!

Sie ist nicht nur herrlich erfrischend, sondern zudem auch noch sehr gesund. - Die Wassermelone.

Was macht die Wassermelone so gesund?

Eigentlich wird die Wassermelone ihrem Namen garnicht gerecht. Zwar stimmt es, dass Wassermelonen zu einem Großteil aus Wasser bestehen, doch das bedeutet nicht, dass die Früchte nährstofftechnisch nichts zu bieten hätten. Im Gegenteil, die Wassermelone ist ein sehr gesunder Snack, der auch einige wichtige Nährstoffe wie Mineralien und Vitamine enthält!

Welche Nährstoffe sind enthalten?

Vitamin A

Vitamin A steckt in Form von Carotinoiden in der Wassermelone. Carotinoide sind die Pigmente, die für die gelbe, rote oder dunkelgrüne Farbe von Lebensmitteln verantwortlich sind. Vitamin A ist dafür wichtig, dass die Augen gesund bleiben, die Haut sich erneuert und Haare wachsen können. Auf 100 Gramm Wassermelone kommen 245 Mikrogramm Beta-Carotin. Der Apfel kann da mit seinen 27 Mikrogramm Beta-Carotin pro 100 Gramm Frucht nicht mithalten.

Lycopin

Bei diesem sekundären Pflanzenstoff handelt es sich um ein Antioxidans, welches das Immunsystem unterstützt. Als solches zerstört Lycopin freie Radikale, die Krebs verursachen können. Auch kann er verhindern, dass sich Zellen unnatürlich verändern. Wassermelonen enthalten mit 4532 Mikrogramm je 100 Gramm eine ganze Menge Lycopin. Andere Früchte wie Ananas und Apfel enthalten diesen Stoff beispielsweise überhaupt nicht. Je reifer die Wassermelone, desto mehr Lycopin ist enthalten.

Citrullin

Nicht nur im roten Fruchtfleisch stecken Nährstoffe, sondern auch im weißen Fleisch unter der Schale. Dieses gilt als Quelle für die Aminosäure Citrullin. Im Körper wird Citrullin in die Aminosäure Arginin umgewandelt, welche dafür sorgt, dass sich die Blutgefäße weiten und der Blutfluss erleichtert wird. Das kommt der Herz- und Gefäßgesundheit zu Gute. US-Forscher haben außerdem herausgefunden, dass Arginin auch eine potenzsteigernde Wirkung auf den Mann hat. Wassermelonen sind eine der reichhaltigsten Citrullin-Quellen.

Kalium

Kalium ist wichtig, um Reize, die Muskeln und Herz aussenden, zu übertragen. Außerdem ist der Mineralstoff daran beteiligt, das Zellwachstum den Blutdruck und das Säuren-Basen-Gleichgewicht zu regulieren. Kalium beeinflusst auch die Freisetzung bestimmter Hormone (z.B. Insulin) und ist wichtig für die Kohlenhydratverwertung und Eiweißsynthese. Auf 100 Gramm Wassermelone kommen 112 Milligramm Kalium, was im vergleich eher wenig ist. Auch 100 Gramm Apfel haben einen ähnlichen Kaliumgehalt.

Wie sind die Nährwerte der Wassermelone aufgestellt?

Weil sie so viel Wasser enthalten, gelten Wassermelonen als besonders figurfreundlich.

Hier einmal die Nährwerte je 100 Gramm Wassermelone:

Kalorien: 31
Proteine: 0,5 Gramm
Fett: 0,3 Gramm
Kohlenhydrate: 6,3 Gramm

Trotz ihrer Süße enthält die Wassermelone relativ wenig Zucker, nämlich etwa 6 Gramm. Im Vergleich dazu verzeichnen Bananen mit 17 Gramm Zucker auf 100 Gramm Frucht einen sehr hohen Zuckergehalt.

Was ist sonst noch gesund an der Wassermelone?

Die Kerne

In den Kernen stecken die Vitamine A, B und C, sowie ungesättigte Fettsäuren und Eisen, Magnesium und Kalzium. Du kannst sie natürlich einfach mitessen oder zuerst trocknen und dann mahlen und als Pulver in Smoothies oder Joghurt rühren. Gerötet ergeben die Kerne ein knackiges Topping für den Salat.

Die Schale

Die Schale der Wassermelone ist essbar und enthält viele Ballaststoffe, die für ein angenehmes Sättigungsgefühl sorgen. Außerdem stecken Aminosäuren darin, die den Körper beim Muskelaufbau unterstützen, sowie einige Vitamine. Du kannst die Schale einfach knabbern, oder reiben und zum Salat dazu geben, sauer einlegen, oder zu Smoothies verarbeiten. Wenn du die Schale mitessen möchtest, solltest du aber auf Wassermelonen aus kontrolliert biologischem Anbau zurückgreifen!

Wo kommen Wassermelonen eigentlich her?

Bei der Wassermelone handelt es sich um ein saisonales Produkt. In den Sommermonaten stammt die Wassermelone beispielsweise aus der relativ nahen Türkei. Um aber der ganzjährigen Nachfrage gerecht zu werden, beziehen die Supermärkte das Obst außerhalb der Saison aus weit entfernteren Regionen wie Südamerika.

Gibt es gesundheitliche Risiken?

Im Supermarkt machen natürlich die dicksten Wassermelonen-Exemplare am meisten her. Doch je größer, desto besser? Nicht unbedingt. Damit Wassermelonen besonders gut und schnell wachsen, kommt beim Anbau häufig die chemische Verbindung Forchlorfenuron als Wachstumsregulator zum Einsatz. Das Pestizid wird besonders in China eingesetzt, von wo die meisten Wassermelonen in Deutschland stammen. Pestizide sind nicht nur umweltschädlich sondern auch gesundheitlich fragwürdig.

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