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Wasser - Trink dich Fit!

16.04.2019 von Fit Industry

Wasser - Trink dich Fit!

Warum Wasser trinken so extrem wichtig ist...

Immer wieder hören wir von unseren Kunden, dass Sie teilweise erschreckend (!) wenig Wasser konsumieren.

Warum wir das so bedenklich finden? - Ganz einfach, ohne Wasser geht nichts!

Wasser ist ein wichtiger Bestandteil aller Körperzellen und ist essentiell für deinen Stoffwechsel.

Wasser regelt die Körpertemperatur, nicht nur wenn wir im Sommer schwitzen. Trinken wir zu wenig, schadet das unseren Organen. Für unser Gehirn, die Schleimhäute, die Verdauung, die Nieren, die Haut und letztendlich für alle Organe ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unersetzlich!


Welche Zufuhr ist ausreichend?

Die jeweilige Mindestzufuhr unterscheidet sich von Mensch zu Mensch individuell und hängt nicht nur vom Alter, sondern auch von anderen Faktoren ab. Wenn du viel Wasser über den Tag hinweg verbrauchst, musst du das auch wieder zu dir nehmen.

Das ist etwa der Fall, wenn du harte körperliche Arbeit verrichten musst, mit Fieber oder Krankheit zu kämpfen hast oder viel Sport treibst.

Außerdem brauchst du ausreichend Flüssigkeit für Gehirn, Schleimhäute, Verdauung und Nieren. Auch deine Haut profitiert vom Wassertrinken, denn sie wird dadurch schöner und reiner.

Dein Körper verliert täglich etwa 2,5 l Flüssigkeit über den Urin, den Stuhl, die Haut und die Atmung. Um das wieder aufzufüllen sollten mindestens 1,5 Liter Wasser getrunken werden. Einen weiteren Teil (knapp 1 Liter) nehmen wir über feste Nahrungsmittel auf. Zudem entstehen während der Verdauung und der Energiegewinnung aus den Lebensmitteln sogenanntes Oxidationswasser (ca. 300 ml), das ebenfalls in die Flüssigkeitsbilanz eingerechnet wird. Auf diese Weise ist die Flüssigkeitsbilanz am Ende des Tages ausgeglichen. Um auf der sicheren Seite zu sein sollten täglich mindestens 2 bis 2,5 Liter Wasser getrunken werden.

Der Flüssigkeitsbedarf erhöht sich bei Erkrankungen, starker körperlicher Betätigung und bei hohen Temperaturen, sprich wenn wir durch das Schwitzen verstärkt Flüssigkeit verlieren. Der Bedarf kann dann locker auf 5 bis 6 Liter pro Tag ansteigen.

Wird zu wenig getrunken, so macht sich das schnell durch die Einschränkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bemerkbar. Auch bei der Arbeit oder beim Sport kann sich der Flüssigkeitsmangel so bemerkbar machen.

Ein Zuviel an Wasser oder anderen Getränken ist jedoch ebenfalls nicht ratsam. Problematisch wird es vor allem, wenn innerhalb weniger Stunden sehr große Mengen getrunken werden. Dies kann beispielsweise bei Extremsportlern der Fall sein, die mehr trinken als sie an Flüssigkeit während des Wettkampfes verlieren.

Die Folge ist, dass der Salzhaushalt im Körper durcheinander gebracht wird. Der Gehalt an Natrium im Blut wird stark verdünnt. Es kann zu Symptomen wie Benommenheit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Krampfanfällen und im Extremfall zu Lungen- und Hirnödemen kommen.

Mineralwässer oder Sport-Getränke können diese Symptome oft nicht verhindern, da der Natriumgehalt mit 10 bis 38 mmol/l in der Regel deutlich niedriger ist, als der Natriumgehalt des Blutes (140 mmol/l).

Die Bezeichnung "isotonisch" ist hier missverständlich. Die Isotonie wird häufig durch Zucker erreicht, bezogen auf den Natriumgehalt sind sie hypotonisch. Die Flüssigkeitszufuhr sollte bei Extremsportlern daher gleichmäßig erfolgen. Auch vor und nach dem Wettkampf sollten nicht zu große Mengen an Flüssigkeit zugeführt werden.


Du fragst dich ob du deinen Flüssigkeitshaushalt nur über Wasser decken kannst?

Nein, die Flüssigkeitsmenge muss nicht ausschließlich über Wasser erreicht werden.

Geeignete Getränke neben Wasser sind z.B.:

ungesüßter Tee: idealerweise grüner, Kräuter oder Früchtetee.

Fruchtsaftschorle: idealerweise zu einem Teil Saft und 2 Teilen Wasser.

Kaffee: anders als früher darf heute auch Kaffee zur Deckung des täglichen Flüssigkeitsbedarfs eingerechnet werden.

alkoholfreies Bier: min. alkoholische Getränke, wie etwa alkoholfreies Bier werden in die Flüssigkeitsbilanz gerechnet.

Die Finger lassen (zumindest vom Standpunkt der alleinigen Flüssigkeitsdeckung) solltest du jedoch von:

Milch: Sie gilt wegen seiner Inhaltsstoffe und der Nährstoffdichte nur teilweise als Getränk. Magermilch eignet sich besser, doch als alleiniger Durstlöscher ist auch diese ungeeignet. Zu viel Milch kann außerdem die Funktion der Nieren negativ beeinträchtigen.

starker Alkohol: Auch die sind wegen ihres Alkoholgehalts ungeeignet den Flüssigkeitsbedarf zu decken. Stärkeren Alkohol solltest du am Besten immer im Wechsel mit einem Glas Wasser trinken um deinen Magen und deine Leber nicht allzu stark zu belasten.

Zusätzlich spielen stark wasserhaltige Lebensmittel wie Gemüse und Obst (etwa Gurke, Wassermelone, Tomaten) als sogenannte „feste Durstlöscher“ im Gegensatz zu den flüssigen, eine wichtige Rolle für deinen Wasserhaushalt.


Formel zur Berechnung des einfachen Wasserhaushaltes:

Mithilfe der folgenden Formel kannst du deinen Wasserhaushalt ganz einfach grob (!) berechnen:

0,03 Liter (30 Milliliter) pro Kilo Körpergewicht am Tag


Daraus folgt z.B.:

Mit 50 kg Körpergewicht brauchst du 1,5 Liter Flüssigkeit

Mit 60 kg Körpergewicht brauchst du 1,8 Liter Flüssigkeit

Mit 70 kg Körpergewicht brauchst du 2,1 Liter Flüssigkeit

Mit 80 kg Körpergewicht brauchst du 2,4 Liter Flüssigkeit

Mit 90 kg Körpergewicht brauchst du 2,7 Liter Flüssigkeit


Du hast Fragen zu deinem speziellen Wasserhaushalt/Wasserbedarf?

Gerne stehen wir dir jederzeit zur Verfügung! :-)

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