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Training zu hart? - wie sehr darf es ''weh tun''?

13.06.2019 von Fit Industry

Training zu hart? - wie sehr darf es ''weh tun''?

wie sehr muss ich für meine Erfolge ''leiden''?

Du hast das Gefühl dein Körper lässt dich im Stich und es tut einfach nur noch weh? - Dann musst du sofort das Training abbrechen und dich zurück lehnen richtig? - Nein, nicht unbedingt!

Schmerz muss nicht immer gleich etwas schlechtes bedeuten. Hierbei handelt es sich vielmehr um ein sinnvolles und instinktives Warnsignal der Natur welches uns vor schlimmeren Verletzungen bewahren soll. Das soll natürlich auch nicht bedeuten, dass Schmerz grundsätzlich nicht bedenklich ist, es kommt hier vielmehr darauf an, zu wissen, ab wann es ernst wird und man kürzer treten sollte.

Wir unterscheiden grob zwischen drei Schmerzvarianten: dem Warn-, dem Alarm- und dem Schädigungsschmerz.

Der Warnschmerz entsteht dann, wenn eine klassiche Überbelastung vorliegt. Ein gutes Beispiel hierfür ist der klassische Muskelkater nach dem Training. Hierbei bilden sich kleine Risse in der Muskulatur was natürlich weh tut. Allerdings handelt es sich dabei lediglich um eine Anpassungsreaktion des Körpers, die absolut nicht schädlich ist. Das Ganze lässt sich grob eingrenzen indem man den Zeitraum des Schmerzes nach dem Workout eingrenzt. Sollte der Schmerz 12 bis 24 Stunden nach dem Training einsetzen ist das eine Immunreaktion des Körpers, die auf eine Überbelastung hinweist. Sollte dieser Schmerz nach dieser Zeit abklingen so war das Training angemessen und du kannst absolut beruhigt sein.

Auch das klassische Muskelversagen durch intensives Krafttraining fällt in den Bereich des Warnschmerzes und ist absolut harmlos. Wichtig zu beachten ist jedoch, dass du mit zu starkem Muskelkater erst einmal darauf verzichten solltest, die davon betroffene Muskelpartie zu trainieren!  Viele Schmerzen die oft stark sind und beunruhigend wirken sind oft harmloser als man im ersten Moment vermuten würde. Selbst wenn die Schmerzen länger als eine Woche andauern, handelt es sich oft trotzdem um eine harmlosere Verletzung wie beispielsweise eine Zerrung.

Ein Schmerztyp den man etwas genauer betrachten sollte ist der Alarmschmerz. Im Alltag ist diese Form oft vertreten, beispielsweise durch entzündungsbedingte Zahnschmerzen. Der Alarmschmerz tritt in der Regel ebenfalls noch auf, bevor bleibende Schäden entstanden sind. Anders ist es beim Schädigungsschmerz, der beispielsweise bei einer gerissenen Sehne oder einem Bruch entsteht. Hier liegt dann ein ernsthaftes gesundheitliches Problem vor.

Lerne deinen Körper zu verstehen!

Schmerz gehört einfach manchmal zum Training dazu. Manchmal muss man den Körper über eine gewisse Hürde hinaus fordern. Der Mensch ist viel anpassungsfähiger als man glaubt. Die Kunst besteht darin, während des Trainings trotzdem möglichst wenig davon zu spüren. Es soll ja schließlich auch langfristig Spaß machen. Wer sich ohne Ruhephasen und sichtbare Erfolge ständig nur quält, hält oft nicht lange durch.

Du spürst bei einer Übung ein komisches ''ziehen'' oder einen Schmerz den du nicht genau einordnen kannst? - Kein Problem, in diesem Fall solltet du deinen Coach ansprechen und eventuell Alternativübungen oder andere Ausführungsvariationen ausprobieren. Hier gibt es viele Möglichkeiten!

Dass soll aber nicht heißen, dass jeder ''Schmerz'' direkt einen fachmännischen Rat nach sich ziehen sollte...

Wenn es beim Krafttraining nach ein paar Wiederholungen anfängt zu ''ziehen'', lässt sich das durch harmlose Ermüdungsschmerzen erklären. Kommt es jedoch zu einem plötzlich einschießenden, stechenden Schmerz, der weitere Belastungen des Muskels oder Gelenks einschränkt, kann es sich beispielsweise um eine Zerrung handeln. Schmerzt ein Körperteil direkt nach dem Training ist das ebenfalls oft ein Hinweis auf eine harmlose Überanstrengung. Der Körper signalisiert dir damit, dass er eine Pause braucht. Bleiben die Schmerzen über mehrere Tage und Wochen bestehen, kommen Schwellungen hinzu oder werden die Stellen warm solltest du einen Arzt zu Rate ziehen.

Gefährlich kann es unter anderem dann werden, wenn du versuchst, den Schmerz mit Medikamenten zu ''unterdrücken'' und die Ruhephasen zu überspringen. Dann drohen dir ernsthafte Verletzungen.

Muskelaufbau gegen Schmerzen!

Das Gute an Krafttraining: Mit der Zeit verstärkt es deine Muskeln, sodass die Gelenke entlastet werden und die Probleme seltener werden.

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