Hero overlay

Blog

Sushi - wie gesund ist es wirklich?

10.07.2019 von Fit Industry

Sushi - wie gesund ist es wirklich?

gesundes Fast-Food oder kalorienreicher Blender?

Sushi besteht aus gekochtem und mit Essig verfeinertem Reis, der zusammen mit rohem Fisch und Gemüse in ein Blatt getrocknete Nori-Alge gerollt wird. Die fertigen Reisrollen werden anschließend in Scheiben geschnitten und zusammen mit Sojasauce, Wasabi und Gari (eingelegtem Ingwer) serviert.

Klingt nach einer hochwertigen Lebensmittelauswahl oder? - aber ist das Ganze wirklich so gesund?

Welche Sushi-Varianten gibt es?

Im Wesentlichen gibt es 6 verschiedene Sushi-Sorten:

1. Hosomaki

Aus einem halben Nori-Blatt werden dünne Reisrollen aus ein bis zwei Zutaten zubereitet, heraus kommen Hosomaki. Zu den beliebtesten Füllungen gehören Sake (Lachs), Avocado und Kappa (Gurke).

2. Futomaki

Diese Reisrollen sind deutlich dicker als Hosomaki. Für Futomaki wird ein ganzes Noriblatt verwendet, welches mit mehr als zwei Zutaten gefüllt wird.

3. Uramaki

Sie heißen Uramaki, California Roll oder Inside Out Roll, beschreiben aber alle das Gleiche. Hier befindet sich das Noriblatt im inneren Teil des Sushis und der Reis außen. Verfeinert werden die Rollen dann außerdem mit Sesam, Schnittlauch oder Fischeiern.

4. Nigri

Nigiri sind gepresste, ovale Reisbällchen, belegt mit Wasabi und einem dünnen Streifen rohem Fisch, Meeresfrüchten oder Omelette darauf.

5. Temaki

Hier werden mit Reis bestrichene Noriblätter zu einer kegelförmigen Tüte zusammengerollt. Ähnlich wie ein Waffelhörnchen im Eisladen. Diese wird anschließend selbst befüllt. Zur Auswahl stehen Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse und als Topping natürlich scharfes Wasabi.

6. Sashimi

Streng genommen gehört Sashimi nicht zum Sushi. Als Sashimi werden kleine, dünne Scheiben rohen Fischfilets bezeichnet. Sie werden oft zusammen mit Sojasauce und Wasabi gegessen.

Wie nährstoffreich ist Sushi?

Die typischen Hauptzutaten für Sushi sind roher Fisch oder Meeresfrüchte, darunter beispielsweise Thunfisch, Lachs, Süßwasseraal, Makrele, Garnele und Krabbenfleisch. Diese sind reich an hochwertigem tierischen Eiweiß, die der Mensch für verschiedene Stoffwechselprozesse und den Aufbau körpereigener Eiweiße benötigt. Jod, Bestandteil der Hormone der Schilddrüse, und einige Vitamine sind ebenfalls enthalten. Fisch zählt zu einer der wichtigsten Nahrungsquellen für Vitamin D. Vor allem Makrele und Lachs können einen hohen Vitamin-D-Gehalt vorweisen.  Außerdem ist Fisch ein wichtiger Lieferant für Omega-3-Fettsäuren. Die Fettsäuren sind in hoher Konzentration in Gehirn und Nervenzellen vorhanden und senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für die Zubereitung von Sushireis werden weiße Reiskörner in Kombination mit einer Essigmischung, Zucker und Salz verwendet. Als weißer Reis werden die Körner bezeichnet, die nach der Ernte geschliffen und poliert wurden. Da weißer Reis leichter und schneller verdaulich ist, als beispielsweise brauner Reis, schnellt der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr rapide in die Höhe und fällt ebenso schnell wieder ab. Raffinierte Kohlenhydrate, wie weißer Reis, stehen in Verdacht, das Risiko für Diabetes Typ 2 oder Herzprobleme zu erhöhen.

Kaum eine Sushi-Rolle kommt ohne Nori-Alge aus. Sie halten die Füllung beisammen und steckt zudem voller wichtiger Nährstoffe. Neben den Vitaminen A, C, E und B 12 liefern Noriblätter Zink und Jod. Außerdem sind sie gänzlich fettfrei und reich an Eiweiß und sättigenden Ballaststoffen. Ihre Inhaltsstoffe können den Cholesterolgehalt im Blut senken und eine antikanzerogene Wirkung aufweisen. Doch wer sich nun eine wahre Nährstoffbombe erhofft, den müssen wir an dieser Stelle enttäuschen. Für Sushi wird nur eine geringe Menge der Algen benötigt und verarbeitet. Für eine ausreichende Nährstoffversorgung spielen die Reisrollen allein lediglich eine untergeordnete Rolle. Maki, Nigiri und Sashimi werden hierzulande fleißig in Sojasauce getunkt. Für Sushi-Fans ist jedoch wichtig zu wissen, dass vor allem die traditionell hergestellte Sojasauce wertvolle Inhaltsstoffe enthält. So stecken in ihr bestimmte Aminosäuren und relativ viel Eiweiß, aber nur wenige Kalorien und kein Fett. Man solltie hier jedoch an den relativ hohen Salzgehalt in Sojasauce denken, dieser liegt bei durchschnittlich 13 Prozent. Als natürliches Würzmittel ist Sojasauce aber auf jeden Fall empfehlenswerter und gesünder als pures Salz. Vorsicht aber bei industriellen Produkten, diese enthalten oft Zusätze wie künstliche Geschmacksverstärker, Konservierungs- und Farbstoffe. Viele bestreichen ihr Sushi zudem mit Wasabi. Neben den getrockneten Blättern wird vor allem die Wurzel der Wasabi-Pflanze verwendet, um die beliebte Paste herzustellen. Die im Wasabi reichlich enthaltenen Senfölglycoside gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, die das Krebsrisiko senken und eine antibakterielle sowie entzündungshemmende Wirkung vorweisen. Viele industrielle Wasabiprodukte sehen dem Original zwar ähnlich, schmecken und riechen aber viel intensiver und aromatischer. Meist steckt in ihnen nur sehr kleine Mengen echter Wasabi, teilweise wird Chlorophyll oder Spirulina-Konzentrat eingesetzt oder mit grün gefärbtem Meerrettich oder einem Gemisch aus Meerrettich und Senf nachgeholfen. Um die typische brennende Schärfe von Wasabi zu bekommen, setzen die Hersteller zusätzlich Senföle ein.

Kann Sushi krank machen?

Da eine der Hauptzutaten für Sushi roher Fisch ist, steigt bei dem Verzehr der Röllchen auch das Risiko einer Verunreinigung mit Bakterien und Parasiten an. Vor allem Salmonellen, Vibrionen, Fadenwürmer und Fischbandwürmer können in kontaminiertem Sushi nachgewiesen werden. Für besonders empfindliche Personengruppen können diese Bakterien und Parasiten eine große Gesundheitsgefahr darstellen. Dazu gehören Schwangere, Säuglinge, Kleinkinder bis fünf Jahre, Ältere und Menschen, bei denen das Immunsystem durch Erkrankungen oder die Medikamenteneinnahme geschwächt ist. Die körpereigenen Abwehrkräfte reichen bei diesen Personengruppen meist nicht aus, um gegen die mikrobielle Infektion anzukämpfen. Verbrauchern kann lediglich geraten werden, Sushi nur bei seriösen Anbietern zu kaufen.

Fazit:

Ist Sushi gesund? - Wenn du diese Punkte beachtest, kannst du risikolos genießen:

Verwende im Idealfall braunen Reis anstelle von weißem Reis.

Bestelle Temaki: Der Reisanteil ist hier geringer, als bei den typischen Rollen.

Fisch als Hauptkomponente: So steigt der Eiweißgehalt (Alternativ kannst du auch Edamame, Wakame-Salat, Miso-Suppe oder Sashimi bestellen. Ein gutes Sushi-Restaurant wird dies anbieten.)

Keine fettigen Saucen: Frischkäse und Mayo-Saucen liefern jede Menge Extrakalorien!

Reis statt Tempura: Frittiertes Sushi sorgt für ein Mehr an Kalorien und Völlegefühl.

Bestelle Sushi nur beim Anbieter deines Vertrauens

Jetzt Beratungstermin vereinbaren! Bist Du bereit für den ersten Schritt in ein neues Leben? Sprich mit einem unserer Trainer!