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Spurenelemente: wozu sind die eigentlich gut?

04.09.2019 von Fit Industry

Spurenelemente: wozu sind die eigentlich gut?

Was sind Spurenelemente?

Spurenelemente sind, wie der Name schon sagt, im Körper nur in sehr geringen Mengen enthalten. Sie haben lebenswichtige Funktionen zu erfüllen und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, da sie vom Körper nicht selbstständig produziert werden können.

Welche Spurenelemente gibt es?

Hier unterscheiden wir zwischen essentiellen und nicht essentiellen Spurenelementen:


essentielle Spurenelemente

Jod

Ohne Jod kann die Schilddrüse keine Schilddrüsenhormone herstellen. Neben jodiertem Kochsalz enthalten auch Salzwasserfische dieses Spurenelement. In höheren Konzentrationen kann Jod jedoch toxisch wirken.

Eisen

Hauptlieferanten für Eisen sind Fleisch, grünes Blattgemüse und Getreide. Der Körper braucht Eisen vor allem für den Sauerstoff-Transport.

Mangan

Als Bestandteil von über 60 Enzymen spielt Mangan eine wichtige Rolle bei verschiedenen physiologischen Prozessen. Es trägt zur Wundheilung bei und ist an der Knochenentwicklung und Blutgerinnung beteiligt. Um ausreichend Mangan aufzunehmen, sollten Haferflocken, Nüsse, Hülsenfrüchte und Gemüse auf dem Speiseplan stehen.

Selen

Selen schützt den Körper vor Umweltgiften, freien Radikalen und Schwermetallen. Das Spurenelement ist zudem an der Aktivierung zahlreicher Enzyme beteiligt, verbessert die Immunabwehr und erhöht die Fruchtbarkeit. Selen wird bei Verzehr von Innereien, Fisch und Fleisch, Getreide, Nüssen und Hülsenfrüchten aufgenommen.

Chrom

Chrom verstärkt die Insulinwirkung. Dadurch beeinflusst es den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel. Es findet sich in Bierhefe, Hülsenfrüchten, Keimlingen und Schokolade.

Kupfer

Als Teil sehr wichtiger Enzyme ist Kupfer unentbehrlich für den Körper. Es ist an der Blutbildung und an der Energiegewinnung beteiligt. Zudem beeinflusst Kupfer das Immunsystem. Über Nahrungsmittel wie Kakao, Innereien, Nüssen und Getreide gelangt Kupfer in den Körper.

Zink

Der Körper benötigt Zink für zahlreiche Stoffwechselprozesse und für die Wundheilung. Zudem ist es ein Aktivator für zahlreiche Enzyme und Hormone. Innereien, Fleisch, Milcherzeugnisse, Austern, Eier und Haferflocken enthalten viel Zink.

Molybdän

Ähnlich wie Mangan ist auch Molybdän Bestandteil von Enzymen. Vor allem Vollkornprodukte, Innereien, Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Gemüse enthalten dieses Spurenelement.

Cobalt

Cobalt ist ein Bestandteil von Cobalamin. Cobalamine sind besser bekannt als Vitamin B12-Gruppe. Diese Spurenelement nimmt man mit Spinat, Tomaten und Fisch zu sich.


Nicht-essentielle Spurenelemente

Neben essentiellen Spurenelementen gibt es auch nicht-essentielle, die der Körper nicht unbedingt braucht:

Silizium

Silizium gelangt über Kartoffeln und Vollkornprodukte in den Körper. Von diesem Spurenelement weiß man, dass es am Bindegewebsstoffwechsel und an der Knochenentwicklung beteiligt ist.

Nickel

Nickel nimmt man mit dem Verzehr von Kakao, Nüssen, Getreide, Obst und Gemüse zu sich.

Vanadium

Vanadium findet sich in Pflanzenöl, Hülsenfrüchte, Meerestiere und Pilzen und unterstützt die Mineralisierung von Zähnen und Knochen.

Lithium

Lithium ist vor allem in Eiern, Milch, Butter und Fleisch enthalten.

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