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''Skinny-Fat'' - was bedeutet das?

08.08.2019 von Fit Industry

''Skinny-Fat'' - was bedeutet das?

Eigentlich dünn aber dennoch ein kleines Bäuchlein?

Was genau bedeutet ''Skinny-Fat''?

Übersetzt bedeuten die zwei Worte „skinny fat“ zwei gegensätzliche Dinge: „schlank“ und „fett“. Bei manchen Menschen ist es tatsächlich so, dass man zwar schlank wirkt, sich aber trotzdem Fettpölsterchen bilden. Bei dünnen Menschen können sich vor allem am Bauch und an den Hüften innere Fettdepots ansetzen, die nur wenig auffallen und meistens als harmlos abgetan werden. Laut einschlägigen Studien sterben normalgewichtige Menschen, die überschüssiges Fett in der Körpermitte mit sich herumtragen sogar eher als ihre übergewichtigen Mitmenschen. Bei Ihnen ist das Risiko für Diabetes und Herzerkrankungen nämlich weitaus höher.

Wie wird man ''skinny-fat''?

Meistens liegen den unnötigen Fettpölsterchen zwei Faktoren zu Grunde, nämlich zu wenig Sport bzw. Bewegung und eine ungesunde Ernährungsweise. Für Sportmuffel gilt die Ausrede, sie seien ja sowieso dünn, also nicht. Dasselbe gilt für Hamburger, Pommes, Döner und Co.. Nur weil sie dir nicht sichtbar auf die Linie schlagen, heißt das nicht, dass sich ungesunde Lebensmittel nicht auf deinen Körper auswirken. US-Forscher stellten zum Beispiel fest, dass gezuckerte Getränke wie Softdrinks mit viszeralem Bauchfett in Zusammenhang stehen. Die Studie ergab, dass Menschen, die täglich mindestens ein zuckerreiches Getränk zu sich nehmen, eher an viszeralem Fett zunehmen als diejenigen, die seltener ein entsprechendes Getränk zu sich nehmen.

Warum kann ein zu hoher Bauchfettanteil schädlich sein?

Die überschüssigen Pfunde, die sich am und um den Bauch herum sammeln (Viszeralfette) geben mehr Fettbestandteile ins Blut ab als Fettspeicher an anderen Körperstellen. Dadurch steigen der Blutfett- und der Cholesterinspiegel an, was wiederum Bluthochdruck zur Folge haben kann und die Chancen, dass man einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleidet erhöht. Auch Arteriosklerose wird durch schlechte Blutwerte gefördert. Bauchfett wirkt sich zudem negativ auf den Stoffwechsel aus, stumpft zum Beispiel das Hirn durch die Überproduktion des Hormons Leptin ab. Dadurch stellt sich seltener ein echtes Sättigungsgefühl ein, der Hunger plagt stattdessen immer öfter. Die Produktion des Hormons Adiponektin wird durch Bauchfett derweil gesenkt, was zu Diabetes führen kann.

Was kann man gegen das lästige Bauchfett tun?

Bauchfett kann man genauso schnell wieder verlieren wie man es zulegt. Da es stoffwechselaktiv ist, zapft der Körper es als erste Energiequelle an. Regelmäßiges Training ist neben einer ausgewogenen und nicht allzu kalorienreichen Ernährung der Schlüssel zur Bekämpfung des Viszeralfettes.  Am besten sollte man Ausdauersport mit Krafttraining kombinieren, das hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern baut auch Muskeln auf, die wiederum an die Fettzellen gehen.

Achtung: Hungern führt nicht zum Erfolg!

Eine negative Kalorienbilanz ist der Schlüssel einer erfolgreichen Diät. Du solltest jedoch niemals hungern. Dann nämlich bunkert der Organismus jede Fettzelle, die ihm unterkommt  und die mühsam abtrainierten Fettpolster bauen sich wieder auf.

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