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Schweiß - warum er so wichtig ist!

24.08.2019 von Fit Industry

Schweiß - warum er so wichtig ist!

Nicht nervig sondern essentiell!

Viele Menschen nehmen an, dass man mehr schwitzt wenn man härter und intensiver trainiert. In der Realität sieht es aber ganz anders aus. Man kann Schweiß keinesfalls als Indikator dafür nutzen, wie effektiv ein Training ist. Tatsächlich musst du sogar gut darauf achten, wie viel du wirklich schwitzt, um bestmögliche Resultate durch dein Training zu erzielen. Um deine hart erarbeiteten Resultate nicht durch die Unwissenheit über Schweiß zu schmälern, kommen hier nun ein paar wichtige Fakten und Informationen rund um das Thema Schweiß.

Schweiß kann zu einer Dehydrierung führen!

Schweiß besteht zum größten Teil aus Wasser und beeinflusst damit direkt den Flüssigkeitshaushalt deines Körpers welcher wiederum die Effektivität deines Workouts stark beeinflussen kann. Die Körpertemperatur eines Menschen steigt aufgrund von Bewegung, aber wenn dein Körper vor dem Training nicht ausreichende Mengen an Flüssigkeit zur Verfügung hat, kann er trotzdem nicht übermäßig viel schwitzen – schließlich würde er dann zu viel Flüssigkeit verlieren, die für andere überlebensnotwendige Funktionen im Organismus benötigt werden. Weniger Schwitzen bedeutet jedoch auch, dass die Kerntemperatur viel schneller steigt, da der körpereigene Kühlmachanismus ja nicht mehr funktioniert. Die Muskulatur ermüdet schnell, du leidest schneller unter Muskelkater, es kommt zu einem mehr oder weniger stark ausgeprägtem Koordinationsverlust, das Energielevel deines Körpers nimmt ab und die gesamte Leistungsfähigkeit sinkt.

Schweiß spielt auch nach dem Training eine wichtige Rolle!

Es ist nicht nur wichtig, vor dem Sport ausreichend zu Trinken, sondern auch danach. Wenn du dies nicht tust, dann kann deine Kerntemperatur auch mehrere Stunden nach dem Training noch erhöht bleiben. In der Folge kann nach dem Training der gleiche Verlust an Kraft und Ausdauer wie während des Trainings beobachtet werden. Dieser Effekt verstärkt sich übrigens noch im Sommer und in heißen Umgebungen. Du solltest also jederzeit darauf achten viel zu trinken, um deinen Körper dauerhaft ausreichend zu hydratisieren.

Schweiß kann nicht alles ausgleichen!

Schweiß kann als körpereigenes Abwehrsystem gegen Überhitzung fungieren, er schützt allerdings nicht vollständig vor hitzebedingten Krankheiten, besonders wenn man an einem besonders heißen Tag draußen trainiert. Wenn der Schweiß nicht mehr ausreicht, um die Kerntemperatur zu senken, kann diese weiter ansteigen und zu Hitzekrankheiten oder gar einem lebensgefährlichen Hitzeschlag führen. Wenn sich der Körper erst einmal bis zu einem gewissen Level aufgeheizt hat, kann es sogar sein, dass du gar nicht mehr schwitzt. Der Organismus beginnt dann nämlich zu realisieren, dass der Schweißmechanismus zur Kühlung der Kerntemperatur versagt hat und stellt diesen in der Folge möglicherweise komplett ein, um mehr Energie für überlebensnotwendige Prozesse zu sparen.

Schweiß muss nicht unangenehm riechen!

Dein Schweiß stinkt und ekelt dich an? Dann ist womöglich Stress daran schuld! Dein Körper kühlt sich selbst mit Schweiß aus den ekkrinen Drüsen, wobei dieser in der Regel geruchlos ist. Wenn du jedoch unter Stress oder gar Angstzuständen leidest, wird der Schweiß nicht aus den ekkrinen Drüsen gespeist, sondern aus den apokrinen Drüsen. In diesem Fall handelt es sich aber nicht mehr um reinen Schweiß, da die apokrinen Drüsen diesem auch Spuren von Proteinen und Fetten beifügen. Vermischt sich dieser unreine Schweiß nun mit Bakterien auf der Haut, können sich schnell unangenehme Gerüche bilden.

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