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Salz - nützlich oder schädlich für den Körper?

28.05.2019 von Fit Industry

Salz - nützlich oder schädlich für den Körper?


Einst ein wichtiges Wirtschaftsgut, heute ein billiges Alltagsprodukt - Das Salz. Es ist lebenswichtig für unseren Körper. In Deutschland nehmen Männer im Schnitt 9,0 Gramm und Frauen 6,5 Gramm Salz täglich zu sich.

Doch was ist Salz eigentlich und wozu ist es gut?

Salz ist nicht gleich Salz!

Das herkömmliche im Handel erhältliche Salz durchläuft einen chemischen Raffinierungsprozess, in dem fast alle für den Körper bedeutsamen Elemente herausgefiltert werden bis auf Natrium und Chlorid. Raffiniertem Salz fehlen wertvolle Mineralstoffe wie z.B. Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen, Zink und weitere lebenswichtige Spurenelemente.

Welche Salzsorten gibt es?

Kochsalz:

Kochsalz ist industriell gefertigtes und raffiniertes billiges Salz, da hier nur noch Natriumchlorid übrig bleibt. Es ist schädlich für den Körper. Kochsalz wird von diesem als aggressives Zellgift identifiziert und kann für verschiedene Gesundheitsstörungen, wie Cellulite, Rheuma oder Nieren-, Gallensteine verantwortlich sein.

Meersalz:

Meersalz ist aus dem Meer gewonnenes Salz. Im Meersalz sind noch geringe Mengen anderer Bestandteile erhalten, Kalium, Magnesium und das essentielle Spurenelement Mangan.

Steinsalz:

Steinsalz ist Salz, welches in Salzbergwerken abgebaut wird. Es ist vor Millionen vor Jahren durch Austrockenen von großen Meeren entstanden und für den Menschen viel besser als das Kochsalz.

Siedesalz:

Siedesalz wird aus Natursole, das heißt aus Meerwasser oder durch Bohrlochsolung gewonnen. Bei der Bohrlochsolung wird in unterirdische Steinsalzlager Wasser unter hohem Druck in das Salzgestein gepresst. Das Salz löst sich auf und die entstehende Salzsole wieder zutage gefördert.

Salz ist überlebenswichtig!

Keine Zelle des Körpers könnte ohne Salz existieren, das Herz könnte ohne Salz nicht schlagen, alle Nerven wären lahm gelegt, Blutzirkulation, Stoffwechsel, Muskeltätigkeit, Verdauung und Ausscheidungen wären unmöglich, da Natrium den Wasserhaushalt, die Reizübertragung von Muskel- und Nervenzellen regelt und viele Stoffwechselvorgänge aktiviert. Chlorid ist unter anderem ein wichtiger Bestandteil der Verdauungssäfte. Es bewirkt die Bildung von Salzsäure im Magen, die als eine Komponente des Magensafts Proteine aus der Nahrung aufspaltet und unerwünschte Mikroorganismen unschädlich macht.

In allem was wir essen ist Salz enthalten!

Etwa 80 % der täglichen Salzzufuhr stammt aus verarbeiteten Lebensmitteln. Hauptlieferant sind hier Backwaren wie Brot oder Brötchen. Durch ihren Verzehr werden 27 bis 28 Prozent Salz dem menschlichen Körper zugeführt. Bei Fleisch- und Wurstwaren sind es 15 bis 21 Prozent und durch Milchprodukte und Käse werden 10 bis 11 Prozent Salz zugeführt.

Zu wenig Salz ist nicht gut!

Eine zu geringe Aufnahme von Natriumchlorid ist ungesund. Ein zu geringer Salzkonsum erhöht nachweislich das Herzinfarktrisiko und somit die Sterblichkeitsrate.

Eine ausgewogene Aufnahme von Salz ist also gut für die Gesundheit.

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