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Meal Prepping! - vor kochen, einpacken, fertig!

07.04.2019 von Fit Industry

Meal Prepping! - vorkochen, einpacken, fertig!

Diese Technik spart dir Geld, Kalorien und Zeit!


Was ist ''Meal Prep''?

Der Begriff ''Meal Prep'' stammt aus dem englischen und heißt im Grunde nichts anderes als "Vorkochen". Die Idee von Meal Prep ist es, gleich für mehrere Tage zu kochen wenn du ohnehin schon dabei ist. Das bedeutet aber nicht, dass du dich eine Woche lang ausschließlich von Kartoffelbrei ernähren musst. Wenn du aber sowieso kochst, kannst du auch gleich ein wenig mehr machen oder? - richtig! Anschließend musst du dann das Essen nur noch in Gläser oder Dosen abfüllen und schon ist das Kochen nach dem Prinzip des ''Meal Prep'' am Sonntagnachmittag abgeschlossen.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich Meal Prep im Fitness-Bereich, da man so exakt planen kann, welche Nährstoffe man in welchen Mengen zu sich nehmen muss. Dieses Prinzip des Vorkochens ist aber auch für Alltagsköche interessant – vor allem für diejenigen, die nicht erst am Abend vorher überlegen wollen, was sie am nächsten Tag im Büro zu Mittag essen können.

Warum solltest du Vorkochen?

Auch ohne deine Gerichte streng nach Nährstoffwerten auszuwählen, hilft ''Meal Prep'' dir dabei, dich gesünder zu ernähren. Das liegt ganz einfach daran, dass du gar nicht erst in Versuchung kommst, auf schnelles oder ungesundes Essen zurückzugreifen. Der spontane und auf Dauer kostspielige Gang zum Italiener um die Ecke ist damit endlich vorbei.

Außerdem entcheidest du dich hier ganz bewusst, welche Zutaten du zum Kochen verwendet. Das hilft dir nicht nur, dich deiner Ernährung bewusster zu werden, sondern spart dir auch noch Geld.

Wie funktioniert Meal Prep genau?

Meal Prep funktioniert dann am besten, wenn du die Abläufe an deine eigenen Bedürfnisse anpasst:

1. Plane vernünftig:

Suche dir Gerichte heraus, die sich gut zum Vorkochen eignen. Welche das sind, hängt unter anderem davon ab, wo du diese später essen willst. Bereitest du dein Essen beispielsweise fürs Büro zu, hast dort aber keine Möglichkeit, die Gerichte zu erwärmen, dann schränkt dich das in der Rezeptauswahl deutlich ein. In diesem Fall solltest du beispielsweise auf Salate im Glas zurückgreifen und generell auf Gerichte, die dir auch kalt schmecken.

Kannst du dein Essen aber warm machen, liegen dir alle Möglichkeiten offen. Es eignet sich zunächst mal jedes Gericht, das aufgewärmt genauso gut schmeckt wie frisch gekocht. Klassiker sind hier Eintöpfe, Aufläufe, Suppen und Gerichte mit Reis oder Nudeln. Du musst natürlich nicht für jeden Wochentag ein individuelles Gericht vorbereiten, denn das wäre nicht wirklich effizient. Versuche eher, nur zwei bis drei Gerichte pro Woche vorzukochen, die du dann an mehreren Tagen essen kannst.

2. Der Einkauf:

Hast du deine Auswahl getroffen, solltest du dir einen Einkaufszettel schreiben. Wo du letztlich deine Zutaten einkaufst, bleibt natürlich dir überlassen. In der Regel bekommst du alles, was du brauchst im Supermarkt um die Ecke. Wir empfehlen, nicht nur zu planen, was du einkaufst, sondern auch wann. Nehme dir zum Beispiel vor, jeden Samstag einzukaufen und am Sonntag für die kommende Woche vorzukochen. Dadurch stellt sich schnell eine Art Routine ein, mit der du unnötigen Stress vermeidest.

3. Kochen und Einpacken:

Das Kochen solltest du am Besten an einem möglichst wenig zeitintensiven Morgen oder Nachmittag angehen (z.B. Sonntags). Es ist hierbei zu empfehlen, dass du alle Gerichte für die kommende Woche in einem Zug vorkochst. Das spart Zeit und Nerven, da du die Küche nur einmal sauber machen musst. Wenn du mit dem Vorkochen fertig bist, sorgt das immer für große Zufriedenheit, denn du weißt, dass du dir für die kommenden Mittagspausen im Büro absolut keine Gedanken mehr machen musst. ;-)

Jetzt fragst du dich, wie man die vorgekochten Gerichte am besten aufbewahrt und wie lange sie sich frisch halten, oder ? - ganz einfach, besorge dir gefächerte Kunststoff-Dosen. Diese enthalten meist 3-4 Fächer für verschiedene Zutaten. Sie sind vor allem dann praktisch, wenn du z.B. Salat und Hähnchenbruststreifen erst kurz vor dem Verzehr mischen willst. Am Anfang eignet sich aber auch jedes dichte Aufbewahrungsgefäß aus Glas oder Kunststoff, das im Besten Fall mikrowellengeeignet ist.

Tipp:

Wenn du dich langsam ans Meal Prep herantasten willst, solltest du am besten auf Gerichte setzen, die du schon einmal gekocht hast. Koche erst einmal nur ein oder zwei Gerichte. Ich habe zum Beispiel ganz stumpf mit Reis, Pute und Brokkoli angefangen und mir an einem gemütlichen Sonntag vier Portionen vorgekocht. Da ich nicht x mal hintereinander das Gleiche essen wollte, sind zwei Portionen nach dem Auskühlen direkt in den Gefrierschrank gewandert.

Es lohnt sich außerdem, einige Basics zu Hause zu haben, die generell super für ''Meal Prep'' geeignet sind. Dazu zählen zum Beispiel Reis und Nudeln. Während sich der Reis prima erwärmen lässt, könnt ihr die Nudeln bspw. ideal als Basis für Salate nutzen. Beide Zutaten könnt ihr außerdem gut mit Resten anderer Gerichte kombinieren wie übrig gebliebenes Gemüse oder Aufläufe. Auch den Reis kannst du z.B.  zu einem Reissalat verarbeiten.

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