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Magnesiummangel - woran du ihn erkennst!

15.06.2019 von Fit Industry

Magnesiummangel - woran du ihn erkennst!

Kopfschmerzen? Konzentrationsschwäche? - Dann leidest du vielleicht an Magnesiummangel!

Wozu brauche ich Magnesium?

Magnesium gehört zu den sogenannten essentiellen Stoffen und muss dem Körper jeden Tag in ausreichender Menge zugeführt werden. Jeder Organismus braucht diesen Mineralstoff, der für eine optimale Leistungsfähigkeit und eine einwandfreie Funktion des Körpers sorgt. Magnesium ist lebensnotwendig, kann aber vom menschlichen Körper nicht selbst produziert werden. 300 bis 350 mg braucht der Mensch davon täglich. Wesentlichen Anteil hat Magnesium für die Knochenfestigkeit und für den Muskelaufbau. Magnesium hilft, die Nerven zu beruhigen, weswegen es auch als "Salz der inneren Ruhe" bezeichnet wird. Diese Bezeichnung kommt von der Eigenschaft, den inneren Stress einzudämmen. Zudem wirkt das Mineral auf den Wasserhaushalt und auf die Regulation der Körperwärme ein. Magnesium ist unentbehrlich für die Leistungsfähigkeit von Herz, Lunge, Muskeln, Nerven sowie der Vitalität. Es steigert die Sauerstoffzufuhr, fördert die Fettverbrennung, stabilisiert den Blutzucker und sorgt im Allgemeinen für Ausgeglichenheit. Insgesamt hilft das Mineral bei ca. 300 chemischen Reaktionen im menschlichen Körper mit und ist dadurch ein lebenswichtiges Spurenelement.

Was sind die Ursachen für einen Mangel?

Ein Magnesiummangel entsteht einerseits dadurch, dass der Körper zu wenig von diesem Mineral aufnimmt und andererseits durch zu schnelles Ausscheiden. Ein Mangel entsteht durch einseitige Ernährung wie z.B. bei einer Diät, bei generell geringer Zufuhr von Nahrung und bei erhöhtem Bedarf. Ein erhöhter Bedarf hingegen tritt ein bei Schwangerschaft, Dauerbelastung im Beruf, starken sportlichen Aktivitäten und bei Stress. Auch genetische Veranlagungen spielen eine Rolle sowie verschiedene Erkrankungen wie z.B.:

Alkoholismus
chronische Darmerkrankungen
Diabetes
chronische Nierenerkrankungen

Wie macht sich ein Mangel bemerkbar?

Wird dem Körper nicht genug Magnesium zugeführt, kann dies fatale Folgen haben. Angefangen bei leichten bis mittleren Kopfschmerzen oder allgemeiner Konzentrationsschwäche kann ein Mangel auch zu schwerwiegenderen Problemen wie einer fehlerhaften Muskelstruktur des Herzens führen. Dies macht sich durch Herzrasen und Herzklopfen bemerkbar. Jeder kennt wohl die Situation, dass nach einem anstrengenden Bein-Training Wadenkrämpfe auftreten. Nach einer sportlichen Aktivität kann dies durchaus mal passieren. Wenn aber immer öfter und unvermittelt im Schlaf fürchterliche Wadenkrämpfe auftreten, ist das ein erstes Alarmzeichen. Das deutet schon auf einen Mangel hin und ist ein typisches Symptom, wenn es regelmäßig auftritt. Unangenehm und ein deutliches Symptom sind ständig kalte Hände und Füße. Wenn sich dann die Hände und Füße auch noch taub anfühlen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei einem Magnesiummangel sind Kinder anfälliger für Infekte und bei Säuglingen kann es zu einer verspäteten Zahnung kommen. Schulkinder leiden unter Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen sowie Bauch- und Kopfschmerzen. Oftmals werden die ersten Symptome auf die leichte Schulter genommen, weil sie gar nicht als solche erkannt werden. Das Kribbeln in den Händen oder die ständigen Kopfschmerzen werden schon mit der Zeit vergehen. Vergehen diese Symptome jedoch nicht von alleine, ist ein Arzt aufzusuchen. Häufen sich die Symptome, kann der Hausarzt den Magnesiumspiegel im Blut feststellen und verordnet entsprechende Medikamente, um den Vorrat im Körper aufzufüllen. Eine Selbstmedikation in Form von beispielsweise Brausetabletten aus der Drogerie ist umstritten, schadet aber nicht. Was zu viel ist, wird wieder ausgeschieden. Hier eine kleine Übersicht mit Warnzeichen im Hinblick auf eine zu geringe Magnesiumversorgung des Organismus:

Müdigkeit
Innere Unruhe
Kalte Füsse
Kopfschmerzen
Geräuschempfindlichkeit
Taubheitsgefühl in Händen und Füssen
Übermässiges Schlafbedürfnis
Herzklopfen
Schwächegefühl
Rasche Erschöpfbarkeit

In welchen Lebensmitteln finde ich Magnesium?

Wenn du dich ausgewogen und regelmäßig ernährst, fördert das einen ausgeglichenen Magnesiumhaushalt in deinem Körper. Mineralwasser ist ein hervorragender Lieferant für dieses lebensnotwendige Spurenelement. Das Etikett auf der Rückseite der Wasserflasche informiert über die Zusammensetzung. Ein Apotheker gibt dir sicherlich gerne Auskunft, ob gerade dieses Mineralwasser ein guter Magnesiumlieferant ist. Grüne Gemüsesorten, Früchte und Getreide haben einen hohen Magnesiumgehalt und sichern die notwendige Tagesmenge.

Hier ein paar Beispiele:

Bananen
Reis und Haferflocken
Bohnen, Erbsen, Spinat
Mineralwasser
Knäckebrot, Weizenvollkornbrot
Erdnüsse und Haselnüsse

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