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Kalorien - was sind das eigentlich?

02.07.2019 von Fit Industry

Kalorien - was sind das eigentlich?

Was sind Kalorien?

Dein Körper bezieht seine Energie vor allem aus den Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten. Sie werden auch als Makronährstoffe bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Nährstoffen wie Spurenelementen oder Vitaminen (Mikronährstoffe) enthalten Makronährstoffe Energie. Die Energie in Lebensmitteln wird auch als Brennwert bezeichnet und in der Einheit Kalorie oder Joule gemessen. Wenn umgangssprachlich von Kalorien gesprochen wird, sind damit eigentlich Kilokalorien (1.000 Kalorien) gemeint.

Makronährstoffe haben einen unterschiedlichen Kaloriengehalt:

Kohlenhydrate: 4 Kilokalorien pro Gramm

Eiweiße: 4 Kilokalorien pro Gramm

Fette: 9 Kilokalorien pro Gramm

Diese Angaben sind Durchschnittswerte. Wie viel Energie der Körper aus einem Lebensmittel tatsächlich verwerten kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Was ist der Brennwert?

Man unterscheidet bei Lebensmitteln zwischen dem physikalischen Brennwert und dem physiologischen Brennwert. Der physikalische Brennwert ist die vollständige Energiemenge die in einem Lebensmittel enthalten ist. Dies ist der Wert, der auch auf den Lebensmittel-Verpackungen angegeben ist. Der physikalische Brennwert steht deinem Körper aber nicht vollständig als Energie zur Verfügung, da dein Darm die Nahrung nicht vollständig verwerten kann. Zwischen 2 % und 10 % der Kalorien werden ungenutzt wieder ausgeschieden. Außerdem benötigt dein Körper beim Umwandeln von Nährstoffen in andere Stoffe etwas Energie, das heißt, dein Stoffwechsel verbraucht selbst Kalorien. Der Teil der Energie, der im Körper letztlich zur Verfügung steht, wird als physiologischer Brennwert von Lebensmitteln bezeichnet. Der physiologische Brennwert wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst und unterscheidet sich auch von Mensch zu Mensch. Er hängt unter anderem von der Art der Lebensmittel, ihrer Zubereitung und individuellen Faktoren wie der Darmflora ab. Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen haben einen niedrigeren physiologischen Brennwert als ballaststoffarme Nahrungsmittel. Ballaststoffe können nicht verdaut werden. Sie sind vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, zum Beispiel in Zellulose. Sie kommt in Zellwänden von Pflanzen vor und schützt die Zellkerne. Die Makronährstoffe in pflanzlichen Lebensmitteln können von den Enzymen im menschlichen Darm nicht verdaut werden, wenn die Zellwände intakt sind. Dies kann zum Beispiel bei unvollständig zerkauten Anteilen von pflanzlichen Lebensmitteln der Fall sein. Die Inhaltstoffe von verpackten Lebensmitteln müssen durch die Hersteller angegeben werden. Allerdings sind die Tabellen nicht immer einfach zu verstehen. Zwar wird häufig angegeben, wie viele Kalorien eine Portion haben soll, diese Angaben pro Portion stimmen aber oft nicht mit den Portionsgrößen überein, die auf den Verpackungen abgedruckt sind. Die Bilder zeigen häufig viel größere Portionen als die in der Tabelle angegebene Portionsgröße. Wenn du Lebensmittelportionen eine Zeitlang abwiegst, kannst du ein Gefühl dafür entwickeln, welche Kalorien in den jeweiligen Lebensmitteln enthalten sind.

Wie viele Kalorien verbrauche ich und wie berechne ich meinen Kalorienbedarf?

Wer sich im Leben schon einmal mit den Themen Abnehmen, Muskelaufbau oder generell Ernährung beschäftigt hat, sollte wissen, wie wichtig es ist, seinen individuellen Kalorienbedarf zu kennen. Im Grunde ist immer (!) die Kalorienbilanz entscheidend. Wenn du täglich mehr Kalorien aufnimmt als du verbrennst, legst du früher oder später an Gewicht zu. Im Umkehrschluss gilt, wenn du mehr Kalorien verbrennst, als du aufnimmst, nimmst du ab – eigentlich logisch, oder?

Die entscheidende Frage ist, wie viele Kalorien man eigentlich am Tag aufnimmt, wie viele davon man wieder verbrennt und was am Ende übrig bleibt.

Dein täglicher Kalorienbedarf hängt in erster Linie von deinem Grund- und Leistungsumsatz ab. Der Grundumsatz gibt an, wie viele Kalorien dein Körper in völliger Ruhe zur Erhaltung deiner lebenswichtigen Körperfunktionen verbraucht. Er ist von Mensch zu Mensch verschieden, bedingt durch Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht. Auch Muskeln sorgen zum Beispiel dafür, dass der Grundumsatz steigt. Da der Grundumsatz aber wie gesagt nur „in völliger Ruhe“ gilt, du ja aber  tagsüber meist aktiv bist, ist dieser Wert allein nicht aussagekräftig. Daher gibt es noch einen zweiten Wert, den sogennnten Leistungsumsatz. Grund- plus Leistungsumsatz ergeben dann deinen Gesamtkalorienbedarf. Beim Leistungsumsatz werden Sport und andere Aktivitäten sowie der Job in die Berechnung miteinbezogen. Über diese Daten lässt sich der Leistungsumsatz ganz individuell berechnen.


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