Hero overlay

Blog

Gymnastikbänder - Warum Sie so wichtig sind!

07.04.2019 von Fit Industry

Gymnastikbänder - Warum Sie so wichtig sind!

kleine Bänder, große Wirkung!

Sie lassen sich in fast jeder Sportart verwenden. Sie kommen in der Physiotherapie, in der Rehabilitation, bei Dehnübungen, im Crossfit, Pilates und auch im Yoga zum Einsatz. Daher gehören sie bei jedem, dem seine Fitness wichtig ist, zum Standard-Repertoire - Fitnessbänder aus Latex.

Ihr Geheimnis ist die große Dehnbarkeit. Außerdem ist das Gummiband klein, handlich und kann fast überall benutzt werden. Das Theraband ermöglicht ein Gelenk schonendes Training für straffere Muskeln und fördert die Durchblutung der Haut.

Am Anfang stand ein Zufall: Ende der Siebzigerjahre "entdeckten" Therapeuten das Theraband. Bei einer Betriebsbesichtigung zeigte ihnen der Führer ein Band aus Latex, das Zahnärzte benutzen. Die Therapeuten erkannten den Wert der Dehneigenschaften und setzten das Theraband fortan für die Krankengymnastik ein. Ihre Beobachtung: Der Kraftaufbau der Latexbänder erfolgt linear – das schont die Gelenke und schützt vor Verletzungen. Sporttrainer folgten nach und stellten fest, dass das Gummiband ein hervorragendes und sanftes Rücken- und Ganzkörpertraining ermöglicht, bei dem auch versteckte Muskelpartien erreicht werden können. Die Muskeln von Armen, Bauch, Beinen oder Po straffen sich, zudem verbessern die Übungen die Durchblutung der Haut.

Therabänder gibt es in verschiedenen Farben, die die Stärken der Bänder anzeigen. Das Rote ist beispielsweise leichter zu dehnen als das Grüne. Die Gummibänder werden in unterschiedlichen Längen angeboten. In der Regel ist ein 2,20 Meter langes Band ideal, da sich mit ihm auch Übungen im Stand machen lassen oder das Band doppelt genommen werden kann, um den Widerstand zu erhöhen. Kurze Bänder von von ein bis eineinhalb Meter eignen sich besonders für Übungen im Sitzen oder Liegen. Für Menschen mit Latex-Allergie gibt es mittlerweile auch Gummibänder aus latexfreiem Kunststoff.

Beim Training sollten Uhren und Schmuck abgelegt und auf kurze Fingernägel geachtet werden, um keine Löcher in das Band zu reißen. Die Latex-Bänder sollten unbedingt vor direkter Sonne oder Heizungswärme geschützt werden. Zur Pflege sollten die Gummibänder gelegentlich gewaschen und mit Talkum- oder Babypuder eingerieben werden. Das macht sie griffiger.

Tipps für das Training mit Gymnastikbändern

Beim Üben muss das Band einer gewissen Vorspannung ausgesetzt werden. Die Intensität hängt ganz davon ab, ob man Anfänger ist oder schon zu den Trainierten zählt.

Bei vielen Übungen muss das Band fixiert werden. Dazu eignen sich am besten schwere Möbel oder abgeschaltete Heizkörper. Individuell lässt sich das Band auch in der Höhe einstellen, wenn mit einem Extraband (etwa einem Paketband) eine Schlaufe geknotet und dann in die Tür eingeklemmt wird.

Achtung: Bitte die Tür verriegeln, damit niemand bei den Übungen plötzlich hereinplatzt und einem das Band um die Ohren fliegt!

Bei allen Übungen sollte man unbedingt auf die korrekte Haltung achten und den Körper in eine gewisse Grundspannung versetzen. Das geht am besten, wenn man die Bauchmuskeln anspannt und die Schulterblätter leicht nach hinten unten zieht. So bleibt der während der gesamten Übungsausführung in gerader Position.

Für alle Übungen empfiehlt sich eine langsame und gleichmäßige Bewegungsausführung - auch bei der Bewegung zurück in die Ausgangsposition. Das vermeidet Verletzungen und lässt die Muskeln optimal arbeiten.  Wer regelmäßig übt, dreimal die Woche 20 bis 30 Minuten reichen aus, findet sich schnell zurecht.

Jetzt Beratungstermin vereinbaren! Bist Du bereit für den ersten Schritt in ein neues Leben? Sprich mit einem unserer Trainer!