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''Frozen-Shoulder-Syndrom'' - was ist das?

03.08.2019 von Fit Industry

Frozen-Shoulder-Syndrom - was ist das?

Was ist ein ''Frozen-Shoulder-Syndrom''?

Als Frozen Shoulder bezeichnet man eine Krankheit des Schultergelenks. Die Betroffenen haben anfangs starke Schulterschmerzen, die dann allmählich nachlassen, während die Schulter gleichzeitig immer steifer wird.

Wer ist davon betroffen?

Das "Frozen-Shoulder-Syndrom'' (lat. adhäsive kapsulitis) führt schnell zu einem schmerzhaften und unbeweglichen Schultergelenk. Der Verlauf diese Erkrankung ist zwar recht gut vorhersehbar, ist aber für die Betroffenen in der Regel mit dauernden Einschränkungen der Lebensqualität und der Arbeitsfähigkeit verbunden. Vor allem Patienten im Alter zwischen 40 und 60 Jahren sind betroffen. Frauen sind dabei öfter betroffen als Männer. Bei 25% aller Patienten sind sogar beide Schultern befallen.

Wie erkennt man das ''Frozen-Schulter-Syndrom''?

Die Frozen Shoulder beginnt für die meisten Betroffenen unvermittelt mit plötzlich einschießenden Schmerzen. Diese können unabhängig von Überlastung und Verletzung der Schulter bei alltäglichen Bewegungen auftreten, bspw. wenn der Patient sich streckt, um etwas von einem hohen Regal zu holen. Die Schmerzen treten dann immer regelmäßiger auf und sind dabei unabhängig von bestimmten Bewegungen. Schließlich steift die schmerzhafte Schulter ein und wird unbeweglich.

Wie sehen die einzelnen Schmerzphasen aus?

Das Schmerzbild beim ''Frozen-Shoulder Syndrom'' verläuft zumeist in drei Stadien, die jeweils charakteristische Beschwerden verursachen können:

1. Phase

Im ersten Stadium nimmt der Bewegungsumfang im Schultergelenk immer mehr ab. Hauptsymptom dieser Krankheitsphase ist jedoch noch nicht die Bewegungseinschränkung, sondern der intensive Schmerz. Der tritt meist urplötzlich und bei bestimmten Bewegungen auf. Vielleicht plagt ja auch dich deine Schulter gerade, wenn du z.B. etwas von einem hohen Regal nehmen möchtest. Typischerweise nehmen die Schulterschmerzen in dieser ersten Phase zu, treten auch in Ruhe auf und quälen Betroffene vor allem nachts.

2. Phase

In diesem Stadium ist das Beschwerdebild voll entwickelt. Während die Schmerzen allmählich abnehmen, „friert“ die Schulter in dieser Krankheitsphase endgültig ein. Bestimmte Bewegungen, wie das Heben und Kreisen des Armes, sind nicht mehr möglich. Alle Alltagsbewegungen des Armes auf Schulterhöhe oder darüber sind aufgrund der Bewegungseinschränkungen blockiert.

3. Phase

In der dritten und letzten Phase verschwindet die Einsteifung langsam und das Gelenk erhält im besten Fall seinen vollen Bewegungsumfang zurück. Man spricht daher von einer selbstlimitierenden Erkrankung, denn Sie verschwindet von alleine und heilt in der letzen Phase meist vollständig aus.

Wie sieht die Behandlung aus?

Es kommt vor, dass die Schultersteife innerhalb von 2 Jahren von selbst vergeht. Schneller lässt sich die Beweglichkeit der Schulter allerdings durch physiotherapeutische Behandlung herstellen. Aber auch hier sind Konsequenz und Geduld gefragt, denn bei einer Dauer von 2 Behandlungsterminen pro Woche ist mit einer Therapiedauer zwischen 6 und 9 Monaten zu rechnen. Gegen die starken Schmerzen werden in der Regel Schmerzmittel wie Ibuprofen, Naproxen oder Diclofenac in Tablettenform verordnet. Reizstromtherapie oder Ultraschallbehandlungen erweisen sich in der Regel nicht als sehr hilfreich.

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