Hero overlay

Blog

Fitness-Tracker? - sinnvoll oder doch nur technische Spielerei?

04.05.2019 von Fit Industry

Fitness-Tracker? - sinnvoll oder doch nur technische Spielerei?

Braucht man Sie wirklich oder sind Sie gänzlich überflüssig?

Wir leben in der Zeit der Digitalisierung. Alles muss am Besten zu jedem Zeitpunkt mess-, kontrollier- und vergleichbar sein. Dabei übersehen wir jedoch häufig, dass wir dadurch auch an immer mehr Orten Informationen über uns und unser Leben preis geben. Doch muss das nicht unbedingt immer negativ sein.

Im Gegenteil: Messbares scheint uns sowohl zu faszinieren als auch zu motivieren!

Schon seit einigen Jahren stehen Fitness-Tracker hoch im Kurs. Früher wurden diese eher von Leistungssportlern genutzt, heute sind es auch die Freizeitsportler die sich einen Tracker anschaffen.

Aber was genau können diese elektronischen Helfer wirklich leisten, für wen lohnt sich die Anschaffung und wie kann man davon profitieren?

Was können Fitness-Tracker?

Ob als App auf dem Smartphone oder Fitnessarmband am Handgelenk: Die Tracker gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Anhand der aufgezeichneten Daten kann man sowohl den Trainingsstand als auch die aktuelle Belastungsintensität verfolgen. Verschiedene Sensoren zeichnen während des Trainings unsere Herzfrequenz, den Energieverbrauch, unsere Geschwindigkeit sowie das Tempo und die zurückgelegte Strecke an. Manche Tracker sind außerdem in der Lage, überwundene Höhendifferenzen und die genauen GPS Daten zu registrieren.

Fast alle Hersteller bieten mittlerweile zusätzlich eine spezielle Software bzw. die kostenlose Nutzung einer Onlineplattform an. Einmal synchronisiert, werden unsere persönlichen Daten übersichtlich dargestellt, ausgewertet und verglichen. Geplante Trainingseinheiten können dann mit den tatsächlich absolvierten Leistungen verglichen und in ein digitales Trainingstagebuch übertragen werden.

Ein weiteres sehr interessantes Tool ist die Kommunikation. Diese reicht vom einfachen Teilen einer schönen Laufstrecke in der Umgebung, über den Austausch gezielter Trainingseinheiten hin zum gegenseitigen Animieren und Anspornen. Dieser motivierende Aspekt ist für viele Anwender einer der Hauptgründe für das Benutzen eines Fitness-Trackers. Der Nutzer hat das Gefühl, nicht allein zu sein und ''gemeinsam'' zu trainieren.

Ist ein Fitness-Tracker für dich sinnvoll?

Lange Zeit waren die Tracker nur für Leistungs- und Wettkampfsportler interessant. Auch heutzutage gibt es in den meisten Leistungsklassen kaum noch jemanden, der ohne ein solches Hilfsmittel zur Trainingsplanung auskommt. Längst sind die kleinen Geräte aber auch im Freizeitsport angekommen. Der bereits erwähnte Vergleich hilft dabei sich regelmäßig sportlich zu betätigen. Sportanfänger, die zunächst ein Belastungsempfinden entwickeln müssen, können ihre Anstrengung z.B. über die Herzfrequenz kontrollieren. Erste Fortschritte sind meist schnell zu sehen. Ähnlich ist es auch im Gesundheitssport, wo die Zahl der aktiven Nutzer stetig zunimmt. Spezielle Trainingsempfehlungen der Ärzte und Therapeuten können in vielen Trackern vorab programmiert werden. Ist die Belastung zu hoch, ertönt ein Warnsignal.

Mögliche Nachteile von Fitness-Trackern

Viele Trainingsdaten und unsere körperliche Leistungsfähigkeit werden erst durch eine solche Software-Verbindung sichtbar. Da diese meist online zur Verfügung gestellt wird, sind unsere Trainingsdaten häufig schneller und umfassender online zu sehen, als wir uns vielleicht wünschen. Man muss sich also stets vor Augen halten, dass die Daten von einer Vielzahl von Menschen mit verschiedensten Absichten genutzt werden könnten. Ein weiteres Risiko lauert im direkten Vergleich mit anderen Sportlern: Nämlich dann, wenn unser Training nur noch dazu dient, andere zu übertreffen. Die Gefahr, sich zu überfordern und die eigenen Körpersignale zu überhören kann (!) zu nehmen.

Fazit

Fitness-Tracker können sinnvolle Gadgets sowohl für Leistungs-, Freizeit- und Gesundheitssportler darstellen. Je nach Einsatzgebiet ermöglichen sie ein zielgerichtetes Training. Sie motivieren uns und bieten einen regelmäßigen Austausch mit Freunden oder anderen Nutzern. Jedoch solltest du bei der Nutzung und dem Austausch deiner privaten Daten bedenken, dass diese Angaben möglicherweise für viele fremde Menschen sichtbar werden. Ein genauer Blick in die Nutzungsbedingungen kann Dich vor unschönen Überraschungen schützen. Bei all den Vorteilen dieser kleinen Hilfsmittel haben wir dennoch einen Tipp für alle Nutzer:

Trainiere hin und wieder auch ohne deinen Tracker, damit bei all der elektronischen Überwachung dein Gefühl für die Belastung und die Reaktionen Deines Körpers nicht verloren geht! ;-)

Jetzt Beratungstermin vereinbaren! Bist Du bereit für den ersten Schritt in ein neues Leben? Sprich mit einem unserer Trainer!