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Fast-Food-Test: wie gesund sind Subway-Sandwiches?

16.07.2019 von Fit Industry

Fast-Food-Test: wie gesund sind Subway-Sandwiches?

Sind die Subway-Sandwiches wirklich so gesund wie ihr Ruf es anpreist?

Was ist Subway?

Subway ist ein Franchise-System das mit dem ''etwas anderen Konzept'' wirbt. Im Gegensatz zum Ablauf in anderen Fast-Food-Restaurants kann der Subway-Kunde sich seine Mahlzeit selbst kombinieren und entsprechend vom Personal fertigstellen lassen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um belegte Brötchen, sogenannte Sandwiches, kurz ''Subs''. Hauptargument seitens Subway ist, dass der Kunde hier die Möglichkeit hat, sich sein eigenes und vor allem gesundes Menü zusammenzustellen. Andere Fast-Food-Ketten dagegen haben ein fixes Sortiment an Produkten, zwischen denen der Kunde wählen kann. Bei Subway hingegen kann der Kunde sich alles komplett selbst zusammenstellen lassen..

Wie gesund ist ein Sub wirklich?

Das Konzept mit den selbst kombinierbaren Sandwiches ist mehr als anziehend, da das übliche Fast-Food nicht unbedingt zu den gesündesten Ernährungsoptionen gehört. Es stellt sich somit die Frage, ob Subway wirklich eine gesunde Alternative zu den anderen, üblichen Fast-Food Alternativen darstellt. Studien zufolge (Adolescent Purchasing Behavior at McDonald’s and Subway) fällt der durchschnittliche Kalorienverzehr bei Subway und McDonalds oder Burger King seitens der Kunden jedoch ähnlich hoch aus. Pro Bestellung werden hier im Schnitt um die 1.000 Kalorien verzehrt. Die Studie kommt aber zu dem Schluss, dass der Kunde bei Subway mehr Salat für sein Geld bekommt. Leider tragen aber beide Varianten zu einem hohen Kalorienkonsum bei und damit zu einer möglichen Entwicklung von Übergewicht.

Dazu trägt auch das Hühnchen-Formfleisch der Sandwiches bei, wenn es denn ein Kunde bestellt. Eine von CBC-News durchgeführte Analyse des sogenannten Fleisches ergab haarsträubende Resultate. DNA-Tests offenbarten, dass lediglich 50 % des Geflügelfleisches tatsächlich vom Huhn stammt. Die andere Hälfte besteht im besten Falle aus einer Natrium-Lösung, mit der die Rohstoffe aufgeschwemmt werden. Doch das größte nichtfleischliche Rest-Volumen besteht aus Soja-Produkten. Und das sind konzentrierte Eiweiße und Fette, die unfermentiert verwendet werden, im Gegensatz zu den traditionellen Soja-Lebensmitteln. Im Subway-Geflügel sind also noch Risiko-Stoffe wie Soja-Toxine, Mineral-raubende Phytate und Phyto-Östrogene enthalten. Die unfermentierten Bohnen werden für eine ganze Palette von Krankheiten mit verantwortlich gemacht: Herz-, Nerven- und Hirnschäden, verringerte Fruchtbarkeit und Mutationen, Nierensteine und Magen-Darm-Störungen sind nur die bisher festgestellten Folgekrankheiten. Mit Gesundheit hat das nichts mehr zu tun, wenn Presslinge aus Fleischfasern und industriellen Soja-Produkten verkauft werden.

Studien kritisierten, dass der Eindruck bzw. das Image erzeugt wird, dass alle Produkte von Subway gesund seien, wo in der Tat nur eine kleine Produktpalette ein Bezug zu gesunder Ernährung aufweist. So kann der Kunde zwar auf eine Reihe von Salaten und anderen pflanzlichen Produkten zurückgreifen, um damit sein Brot zu belegen. Jedoch basiert das überwiegende Angebot der Beläge auf tierischen Produkten, also Fleisch, Wurst etc. und schlimmer noch: ungesundes Fleisch-Surrogat.

Für den Kunden, der sich weniger Gedanken über eine gesunde Ernährung macht, entsteht der Eindruck, dass alles, was hier angeboten wird, mit Gesundheit zu tun hat. Darum zeigt der Vergleich von Subway-Produkten mit Produkten von McDonalds oder Burger King, dass die Kalorienmengen, die durchschnittlich von beiden Fast-Food-Betreibern bereitgestellt werden, ähnlich hoch ausfallen, und damit alles andere als empfehlenswert im Sinn einer gesunden Ernährung sind. Nicht zur Sprache kam in diesen Testn die Güte dieser Kalorien. Damit meinen wir, dass die hier getesteten Produkte nicht untersucht worden waren auf Inhaltsstoffe, Nährstoffe etc., die für eine qualitativ hochwertige Ernährung ausschlaggebend sind.

Damit scheint auch Subway wenig vertrauenswürdig zu sein, wenn es darum geht, zu einer ausschließlich gesunden Ernährung beizutragen. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass das Wort „Gesundheit“ ein bloßes Lockmittel ist, mit dem man sich von anderen Unternehmen aus der Branche abgrenzen will.

Das heißt natürlich nicht, dass man sich nicht ein gesundes Brot zusammenstellen kann. Diese Möglichkeit ist durchaus gegeben. Andererseits glauben wir nicht, dass eine Ernährung, die ausschließlich auf Subwaybroten basiert (auch wenn sie mit noch so viel Salat belegt sind), mit einer gesunden Ernährung zu vereinbaren ist.

Aber ein gut zusammengestelltes Brot kann als Abwechslung durchaus einen gesundheitlich positiven Charakter aufweisen. Das heißt aber noch lange nicht, dass alles gesund ist, was Subway anzubieten hat. Dieses Prinzip kennen wir aber auch von anderen Anbietern.

Fazit

Ab und zu ein relativ gesund zusammengestelltes Brot von Subway (wenn machbar ohne Fleisch), dagegen kann man nichts sagen. Im direkten Vergleich mit den Mitbewerbern in der Branche lassen sich hier zumindest vereinzelt gesunde Aspekte erkennen.

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