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Erdnussbutter - gesunder Abnehmhelfer oder überbewertete Kalorienbombe?

06.09.2019 von Fit Industry

Erdnussbutter - gesunder Abnehmhelfer oder überbewertete Kalorienbombe?

Ist der braune Aufstrich wirklich gesund oder bloß eine ungesunde Fettbombe?.

Wer kennt Sie nicht, die Erdnussbuttersandwiches mit Marmelade! Als Kind konnte man einfach nicht genug davon bekommen. Aber je älter man wird desto mehr macht man sich natürlich auch Gedanken um die eigene Gesundheit und die Ernährungsweise. Da die Erdnussbutter einen hohen Fettgehalt hat wird Sie oft als ungesunde Kalorienbombe abgetan - doch stimmt das wirklich?

Ist Erdnussbutter gesund?

Erdnussbutter strotzt nur so vor pflanzlichem Eiweiß. Bereits in zwei Teelöffeln der braunen Butter stecken etwa 8 g Eiweiß. Eiweiße steuern zahlreiche wichtige Prozesse im Körper, darunter den Stoffwechsel und das Blutsystem, das Bindegewebe und die Knochen sowie das körpereigene Immunsystem. Zudem regt Eiweiß den Muskelaufbau und die Muskelerholung an - deswegen greifen auch so gerne Sportler zu dieser Proteinquelle. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, etwa 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag zu sich zu nehmen. Erdnussbutter regt den Muskelaufbau besoders dann an, wenn du einen Löffel davon vor dem Schlafengehen zu dir nimmst. Die Muskeln werden so über Nacht mit hochwetigen Proteinen versorgt, somit wird der Muskelaufbau gefördert und der Muskelabbau verhindert. Zudem wird die Regeneration durch wertvolle Spurenelemente unterstützt.

Was ist mit den hohen Fettwerten?

Der hohe Fettgehalt sorgt für den schlechten Ruf der Erdnussbutter. Aber das ist eigentlich völlig unbegründet. Unterscheiden muss man hier zwischen den zwei verschiedenen Fettarten, und Erdnussbutter ist ein Paradebeispiel für die gesunden ungesättigte Fette. Mehr von diesen Fetten zu sich zu nehmen senkt den Cholesterinspiegel im Blut und verringert das Risiko für Herzerkrankungen.

Welche Nährstoffe stecken sonst noch drin?

Kalium

Erdnussbutter enthält Kalium. Das ist super, denn Kalium braucht der Körper, um die Produktion von Milchsäure zu reduzieren und zu viel Natrium, also Salz, im Körper auszugleichen. Denn zu viel Salz kann zu Herzkrankheiten, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Schlaganfall und vielen anderen Krankheiten führen.

Ballaststoffe

In Erdnussbutter sind viele Ballaststoffe enthalten. Bereits zwei Teelöffel Erdnussbutter enthalten 2 g Ballaststoffe. Ballaststoffe sind nicht nur wichtig für die Verdauung, sie kommen dir auch während deiner Diät zu Gute. Sie machen dich wegen ihres geringen Wasser- und hohen Energiegehalts lange satt, beugen Heißhunger-Attacken vor und mindern die Lust auf Süßigkeiten.

Ist es egal welche Erdnussbutter ich esse?

Nein, denn nicht jede Erdnussbutter, die es auf dem Markt gibt, ist gleich gesund. Die gesündesten Produkte enthalten nur eine oder zwei Zutaten, nämlich Erdnüsse und etwas Salz. Oft ist Erdnussbutter eine versteckte Zuckerbombe - daher sollte Zucker im besten Fall gar nicht enthalten sein. Einige Erdnußbuttervarianten enthalten außerdem gehärtete Öle, die zu den gesättigten Fetten zählen. Diese Stoffe sollen Erdnussbutter cremiger und länger haltbar machen, sind aber ungesund. Natürliche Erdnussbutter hat zwar eine kürzere Haltbarkeit als Versionen mit gehärtetem Öl, kann aber in einem kühlen, dunklen Schrank oder im Kühlschrank über längere Zeit aufbewahrt werden.

Sind Vitamine enthalten?

Erdnussbutter liefert neben antioxidantischem Vitamin E auch noch ungefähr 50 g Magnesium. Das ist wichtig für den Knochenaufbau und die Muskelerholung. Auch Vitamin B6 ist enthalten, wenn auch nur 0,17 mg. Das hilft, die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Dasselbe gilt auch für Zink, das ebenfalls in Erdnussbutter steckt.

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