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Der FITINDUSTRY Nährstoff-Guide: gute Fette / schlechte Fette

03.01.2019 von Fit Industry

Der FITINDUSTRY Nährstoff-Guide: gute Fette / schlechte Fette

Welche Unterschiede gibt es? Worauf sollte man achten?

Fett steht bei uns in einem schlechten Ruf. Es macht uns dick und im schlimmsten Fall sogar krank. Man sollte am besten darauf verzichten. Doch ganz so dramatisch ist es nicht, man muss nur gute Fette von schlechten unterscheiden.

Fette gehören neben Kohlenhydraten und Proteinen zu den drei Grundnährstoffen. Sie haben verschiedene Funktionen: Unter den Füßen dient das Fett-Polster als Stoßdämpfer beim Gehen, unter der Haut als Schutz gegen die Kälte und außerdem als Energiereserve. Neben ihrer Rolle als Energielieferanten sorgen die Nahrungsfette auch dafür, dass der Organismus die lebenswichtigen fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aufnehmen kann. Ohne Fett könnte der Körper diese Vitamine nicht aufnehmen und verarbeiten. Fette können einen pflanzlichen oder tierischen Ursprung haben: Sie kommen zum Beispiel in Erdnüssen, Leinsamen, Milch, Fleisch oder Fisch vor. Bei einer gesunden Ernährung kommt es vor allem auf die Zusammensetzung dieser Fette an.

Gute Fette sind ungesättigten Fettsäuren

Als gesund gelten vor allem sogenannte gute Fette, die reich an so genannten ungesättigten Fettsäuren sind. Denn diese Säuren liefern dem Körper Bestandteile, die er nicht selbst herstellen kann, sie werden daher auch als essenzielle, also als lebensnotwendige Fettsäuren bezeichnet. Die Bestandteile der Säuren werden zum Aufbau von Körperzellen eingesetzt. Viele ungesättigte Fettsäuren stecken zum Beispiel in Fischen wie Zander oder Seelachs. Alternativ kann man diese Säuren aber auch durch Raps-, Soja- oder Olivenöl bekommen.

Gute Fette sind leider nicht die Regel

Weniger wichtig sind die so genannten gesättigten Fettsäuren. Sie kommen in reinen Fetten wie Butter oder Gänseschmalz vor, aber auch in Milch, im Rindersteak oder in der Hähnchenkeule. Im Gegensatz zu den ungesättigten Fettsäuren kann der Körper die Bestandteile der gesättigten Fettsäuren auch selbst herstellen. Gesättigte Fettsäuren stecken auch in zahlreichen Fertigprodukten, wenn zum Beispiel Öle bei der Verarbeitung von Kartoffel-Chips zu lange erhitzt werden und aushärten. Die gesättigten Fettsäuren werden auch als Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen genannt. Dies konnte in aktuelleren Studien aus den USA zwar nicht bestätigt werden, dennoch sollte man nicht zu viel gesättigte Fettsäuren aufnehmen. Der Grund: Die Energie, die der Körper nicht aus den Fettsäuren braucht, speichert er im Fettgewebe. Nimmt man nun über eine längere Zeit hinweg mehr Energie auf, als man benötigt, wächst auch der Fettspeicher an. Und das macht sich vor allem am Bauch, an den Hüften oder am Po bemerkbar.

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 60 bis 80 Gramm Fett pro Tag. Der Anteil an gesättigten Fettsäuren sollte bei Frauen bei 16 Gramm, bei Männern bei 19 Gramm liegen.


Tipps zum Fett einsparen

Achte auf die versteckten Fette in Lebensmitteln!

Weil wir sie nicht sehen, essen wir leicht zu viel davon. So stecken in einer halben Tafel Schokolade bereits bis zu 16 Gramm Fett. Eine Bratwurst liefert sogar 28 Gramm , 100 g Pommes übrigens 14,5 Gramm.

Greife zu fettarmen Varianten von Lebensmitteln, so sparst du Fett bei Fleisch und Wurst, Milch und Käse.

Halte die Balance! Wenn du einmal über die Stränge geschlagen hast, kannst du am nächsten Tag wieder ausgleichen. Finde die Balance zwischen fettreichen Speisen wie z. B. Torten, Braten oder Pudding und fettarmen Lebensmitteln wie z. B. Obst, Gemüse, Getreideprodukten oder fettarmem Joghurt.


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